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Informationen über Heilkräuter und Heilpflanzen

Paprika - Capsicum *

Allgemeines

Paprika gehört zur Pflanzenfamilie der Nachtschattengewächse. Capsicum, so der botanische Name, wurde bereits vor 9.000 Jahren in Mexiko kultiviert und galt damals wie heute als gesunde Nutz- und Heilpflanze. Es gibt heute schier unzählige Formen der Paprika, die sich in Aussehen und vor allem im Schärfegrad unterscheiden.


Vorkommen und Aussehen

Die Heimat der Paprika sind die subtropischen Regionen Südamerikas. Inzwischen ist sie jedoch weltweit verbreitet. Sie liebt es generell warm und hell. Die meist mehrjährige Paprikapflanze kann bis zu 1,5 Meter groß werden, die Blütenansätze befinden sich in den zahlreichen Verzweigungen der Triebe. Die Früchte - meist als Schoten bezeichnet - können je nach Sorte und Reifegrad verschiedene Farbtöne von grün, violett, gelb, orange, rot, braun oder weiß annehmen.

Paprikaschote - aufgeschnitten und ganz
Paprikaschoten - vielseitiges Gemüse

Inhaltsstoffe

Wichtigster Inhaltsstoff der Paprika ist das Capsaicin, das den Paprikaschoten auch ihre Schärfe verleiht. Es ist nicht nur einfach Geschmacksgeber, sondern auch der Inhaltsstoff, der die Heilwirkung der scharfen Vertreter dieser Pflanze ausmacht - die häufig als Chilis bezeichnet werden. So ist die Paprikaschote in ihren verschiedenen Ausprägungen also nicht nur köstliches Gemüse und Gewürz, sondern zugleich altüberliefertes Heilmittel. Neben Capsaicin tragen auch ein hoher Vitamin C-Gehalt, viele Mineralstoffe und zahlreiche sekundäre Pflanzenstoffe zur gesundheitlichen Wirkung bei.


Verwendung

Haupteinsatzgebiet der eher milden Gemüsepaprika ist die gesunde Küche. Das Gemüse ist vielfältig zu verwenden und bestens mit anderen Zutaten kombinierbar. Ob roh im Salat oder gegart, geschmort, gebraten, gefüllt oder im Eintopf gekocht: Paprika liefert in ihren Farb- und Geschmacksvarianten etwas fürs Auge und den Gaumen. So trägt sie außerdem zur Vitamin C-Versorgung bei und liefert viele weitere wertvolle Nährstoffe, die vital und schlank erhalten.


Warnhinweise

Die scharfen Vertreter der Paprika sind mit Vorsicht zu genießen: Nicht jeder verträgt die Schärfe gleich gut, es kann zu Schleimhautreizungen kommen. Die feste Haut kann schwer im Magen liegen, daher wird häufig empfohlen, die Paprika zu schälen, um sie besser verträglich zu machen.


* Für die Richtigkeit und Vollständigkeit der hier gemachten Informationen wird keine Gewähr übernommen. Die hier vorgestellten Informationen stellen keine Form der Beratung dar. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an Ihren Hausarzt.

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